Manuel Kuthan, Zither, Holzbildhauer

Musikantisch frei, virtuose Lautmalerei

Die Musik bezeichnete meine wundervolle Gesangslehrerin Susanne von Sicherer einmal als die flüchtigste Kunst, es entfaltet sich eine Magie und maximale Kraft für die Dauer eines Musikstückes, egal ob rein instrumental oder im Gesang und wird unsterblich, weil man diese besonderen Moment-Ewigkeiten nicht vergißt. Es wird in jedem musikalischen Werk eine Geschichte erzählt, man lauscht und spürt diese als Publikum und durchlebt sie als Musiker. Und doch ist sie nicht greifbar, verklingt, wie ein fliegendes Blatt im Wind.

Schon als kleiner Junge liebte ich Musik, war in eine Musikfamilie geboren worden.
Unvergessene Momente meinen Großvater singen zu hören, tiefe Dankbarkeit, dass er und meine Eltern mir ermöglichten das seltene, außergewöhnliche Instrument Zither bei Roman Messerer zu erlernen.

Tiefe Dankbarkeit für meinen Onkel Dieter Schaborak – einem Musiklehrer und Virtuosen auf der steirischen Harmonika – der mir mit musikalisch philosophischen Rat den Weg wies und jeden musikalischen Moment mit allen wunderbaren Musikanten da draußen, welche ich nie vergessen werde.
Denn jeder Augenblick der zu einer verzauberten Ewigkeit wurde, als die Zeit wieder einmal im Klang still stand, war wichtig.

Die technischen Fertigkeiten entwickelten sich durch einige Menschen weiter:
Sepp Merk, Zithervirtuose, Andreas Waldschütz, Zithervirtuose und Teil unserer Kerschbam Zithermusi, meinem Seelenbruder und Musikkenner Thomas Meier, den Jazzgeiger und Freund Ulli Bartel und zu guter Letzt meinem besten Freund Florian Hailer, ein wahrer Meister der Kontragitarre.

 

Nach meinem Werdegang als Zitherspieler in der wunderbaren Welt der Volksmusik, als Teil der Kerschbam Zithermusi, der Biergriaglmusi und dem Schmoizhofn Terzett, begann schon recht bald das tiefe Interesse nach meiner eigenen Erzählweise in der Musik zu suchen. Dies war zunächst nicht leicht.
Aufgewachsen am Stadtrand von München, erwachsen geworden als Wandler zwischen verschiedenen Welten und deren unterschiedlicher Musik, begann die Suche nach eigenen Melodien und die damit verbundene Suche Menschen und Stilmittel zu finden, frei von Musikgenres diese zu verwirklichen, lebendig werden zu lassen.

Und – wie es ja in unserem eigenartigen Lebenspfaden ist – wird man gefunden.
Es fügt sich plötzlich von ganz alleine, dass sich verschiedene Menschen zusammen finden, musizieren und sich auf wundersame Weise heraus kristallisiert, dass sich auf einmal alles richtig anfühlt.

Daraus ist ein sehr besonderer Haufen "Ausnahmemenschen" entstanden, welche noch einiges musikalisch zu erzählen haben.
Die Buazbichler Musikanten, benannt nach einem Theaterstück von mir in der fiktiven Ortschaft Buazbichl. Der Name kann je nach Besetzung variieren.

Florian Hailer an der Kontragitarre, Ray Cipolla am Schlagzeug und Percussion, Kastulus Meier, ein Ausnahmemusikant auf dem chromatischen Knopfakkordeon, der Jazztrompeter Heinz Dauhrer, Ulli Bartel an der Geige und einige Überraschungsmusiker mehr.

Doch was weiterhin – unabhängig was da kommen mag – bleibt ist, die große Liebe zur Musik und deren Darbietung, ohne jedoch Stilrichtungen unnötig vermengen zu wollen,
vielmehr einfach weiterhin in gelebten Melodien zu erzählen.

 

In meinem neuen musikalischen Programm GLITZERBEISL: 


In der Stammbesetzung mit Manuel Kuthan (Zither und Vocals),
dem genialen Trompeter Heinz Dauhrer (Trompeter, Vocals) und unvergleichlichen Ray Cipolla (Drums, Vocals)

hören die Zuschauer nicht nur überraschende Klänge sondern erleben die Vielfältigkeit der Künstler mit Kabarett und Schauspiel.

Lassen Sie sich begeistern!

SZ  vom Auftritt am 28.09.2018 in der Schrottgalerie Friedel in Glonn (Im Labor der Gemütszustände):
"Das Raumschiff Glitzerbeisl" legt in Glonn eine musikalisch-anarchische Punktlandung hinvon Ulrich Pfaffenberger, Glonn

Unter unserem Himmel

Sendung vom 01.11.2015, Start Auftritt Manuel Kuthan: 23:25